Erlebnis Bauernhof - Lernprogramme für Schulkinder

Schriftzug Erlebnis Bauernhof - Lernprogramme für Grund- und Förderschulen

Unser Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Passau-Rotthalmünster lädt alle 2. bis 4. Jahrgangsstufen der Grundschul- und Übergangsklassen sowie alle Jahrgangsstufen an Förderschulen ein, mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einen Bauernhof in ihrer Nähe zu besuchen.

Erlebnis Bauernhof bietet nicht nur einen kostenlosen Besuch eines Betriebes. Die Lernprogramme haben auch Lehrplanbezug und fördern wichtige Kompetenzen.

Wir helfen

  • bei Fragen zum Ablauf
  • bei der Auswahl eines geeigneten Betriebs

Ansprechpartnerin

Bild der Ansprechpartnerin Kerstin Rose

Kerstin Rose

Kerstin Rose
AELF Passau-Rotthalmünster
Innstraße 71, 94036 Passau
Telefon: +49 851 9593-435
Fax: 0851 9593-424

E-Mail: poststelle@aelf-pa.bayern.de

Erlebnisse

Sommer.Erlebnis.Bauernhof 2019

Bauernhofbesuch mit Folgen - Kinder gewinnen regionales Frühstück

Das weiß ich noch genau! - Bauernhof-Erlebnisse bleiben im Gedächtnis. Die Kinder der 4a der Grundschule in Dommelstadl sprudelten vor Eindrücken. Ihr Besuch auf dem Bauernhof war bereits im Sommer, bei den vom Passauer Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) ausgeschriebenen Projektwochen Sommer.Erlebnis.Bauernhof. Organisatorin Kerstin Rose überbrachte nun den Gewinn: Ein gesundes, regionales Frühstück der PassauerLandLeben-Bauern im Wert von 100€. "Die Hühner sind ganz weich, wenn man sie weg vom Kopf streichelt!", wusste Leonhard zu berichten. "Und wie wir die Schafe angefasst haben, waren meine Hände wie nach Mamas Handcreme!". "Mir hat am besten das Butterschütteln gefallen!" Begeistert gehen die Hände hoch, alle Kinder wollen von ihren schönen Erlebnissen erzählen.
Der Start des Frühstücks war das Begrüßungslied. Mit Gitarre begleitet von Klassenlehrerin Andrea Niederhuber sangen die Kinder in vielen Sprachen mit perfekt einstudierter Choreografie den Willkommensgruß. Rektorin Ursula von Veltheim hieß die Beraterin für Erlebnis Bauernhof, Kerstin Rose, herzlich willkommen und freute sich gemeinsam mit der Klasse über das reichhaltige, ansprechend angerichtete Frühstück: Wurst und Käse wurden aufgewertet durch Gemüsesticks, Obst und selbstgemachtes Joghurt – Produkte der Höfe des PassauerLandLebens.
Der Erlebnisbauernhof, den die Kinder besucht hatten, gehört ebenfalls dem rührigen Verein an: der Floßmann Hof. Bäuerin Regina Floßmann hatte ein buntes Lernprogramm für die Klasse zusammengestellt. Alle Sinne wurden angesprochen – gerochen, gehört, gefühlt, gespürt und geschmeckt. Auch das Wissen kam nicht zu kurz: Wie entsteht die Milch und wie die Butter, warum braucht das Schaf das Wollfett, frieren die Hühner im Winter?
Das Frühstück war reichlich, und so konnten sich die Kinder auf die kommende Pause mit erneuten Leckerbissen freuen. Zum Abschluss hatte Kerstin Rose neben Bleistiften und Stundenplänen einen Fühlkasten mitgebracht. Die lernbegeisterten Kinder griffen gerne in die dunklen Röhren und errieten: "Nein, das ist kein Stroh, das ist doch Heu!" Sie wissen spätestens seit dem Erlebnis-Bauernhof-Besuch, Heu ist weicher und dünner als Stroh!

Ei, Ei, Ei – Mehr Wissen ist dabei!

"Das Ei ist ja warm!" – groß war die Überraschung im Hühnerstall von Familie Krenn, als die dritte Klasse der Don Bosco-Schule den Hof in Beschlag nahm. Die Auftaktveranstaltung der Projektwochen "Sommer.Erlebnis.Bauernhof" fand heuer bei alten Bekannten statt: Der Krenn-Hof liegt in Sichtweite zur Schule. "Vom Ei zur Henne – oder umgekehrt": die Schüler lernten, fühlten, rochen und tasteten die vielen Lerninhalte. Die Bäuerin selbst konnte aus ihrem ebenfalls frisch gelerntem Repertoire schöpfen: Sie ist auf dem besten Weg zur qualifizierten Erlebnisbäuerin mit Zertifikat.
Warum kann ein Huhn auf der Stange schlafen ohne herunterzufallen? Kann ein braunes Huhn auch weiße Eier legen? Was besagt die Farbe des Ohres der Henne? Gibt es Hühner, die nicht zur Hühnerschar gehören? Fragen über Fragen wurden beantwortet und in einem lustigen Spiel am Ende erfolgreich abgefragt. Jetzt wissen die Kinder auch, worauf sie beim Einkauf mit den Eltern achten können und wie man die Frische eines Eis testet. Spannend waren außerdem die Katzenmama mit ihren Jungen, der Spaziergang mit den Ziegen und der Blick auf die ruhigen Damwild- und Schafherden. Am Ende waren die Kinder so begeistert von ihren Erlebnissen, dass das Wissensspiel in die Verlängerung ging: "Wann können wir wieder kommen?" Mit dieser Frage und der Freude auf den nächsten Bauernhof-Besuch trat man den kurzen Heimweg zur Schule an.

Sommer.Erlebnis.Bauernhof 2018

Lernen mit Spaß am Erlebnisbauernhof

Seit Beginn des Programms "Erlebnis Bauernhof" im Schuljahr 2011/2012 haben in ganz Bayern über 180.000 Schüler aus mehr als 7.000 Klassen daran teilgenommen. Das Ziel: Kindern die Werte der heimischen Produkte vermitteln und zeigen, wie viel Arbeit dahintersteckt. So kamen im Juli 2018 zwei Klassen der Adalbert-Stifter-Schule Wegscheid einen Vormittag lang auf den Bauernhof Rödig in Oppenberg. Kerstin Rose, Beraterin für Erlebnis Bauernhof am AELF Passau-Rotthalmünster, vermittelte und begleitete die Aktion. Sie betreute die Kinder mit der Familie Rödig um Landwirt Manfred Rödig und Bäuerin Monika Poxleitner.
Die Kinder hatten ihren Spaß, die 170 Kühe, darunter einige Kälbchen, auf dem Milchviehhof zu erleben und füttern zu dürfen. Einblicke in die Arbeit des Melkroboters, das Vorgeben des Grases und Streicheln der Kälbchen rundeten mit dem Spiel mit dem braven Hofhund Arco das Bauernhoferlebnis ab. Der Hühnerhof wurde besichtigt, auch Butter kräftig geschüttelt. Es gab eine deftige Brotzeit mit regionalen Produkten für die Kinder, die mit vielen neuen und interessanten Eindrücken vom Bauernhof wieder in die Schule zurückkehrten.
Quelle: Norbert Pree, PNP